EnergieAudit 2020 nach DIN EN 16247-1

EnergieAudit 2020 umsetzen und mit bis zu 6000 Euro fördern lassen

Ein EnergieAudit ist das wesentliche Instrument zur nachhaltigen Steigerung Ihrer Energieeffizienz und senkt Ihre Energiekosten. Sie als KMU können sich das Energieaudit durch first energy mit bis zu 6.000 Euro vom BAFA fördern lassen. 

Lassen Sie sich zu unseren Leistungen unverbindlich beraten - wir sind die Experten auf dem Energiemarkt.

Verpflichtung zum Energieaudit
Seit dem 5.12.2015 sind Energieaudits nach DIN EN 16247 für Unternehmen ab 249 Mitarbeiter (Nicht-KMU) verpflichtend. Im Vier-Jahres-Turnus werden die EnergieAudits wiederholt. Unternehmen, die das verpflichtend durchzuführende Energieaudit nicht richtig, vollständig, rechtzeitig oder gar nicht durchführen, drohen Geldbußen durch die BAFA von bis zu 50.000 Euro. 

Ziel der DIN EN 16247 ist die Durchführung eines Energieaudits. Gegenstand dieses Audits können beispielsweise Gebäude, Systeme, Dienstleistungen oder Ausrüstung sein. Das Audit stellt die Grundlage für energetische Effizienzverbesserungen und Maßnahmen dar, die dazu dienen den Energieverbrauch und die Energiekosten dauerhaft zu senken, um einen nachhaltigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Darüber hinaus bildet das EnergieAudit die Vorstufe für eine spätere Zertifizierung nach der DIN EN ISO 50001 Energiemanagement. 

 

Gute Gründe für ein EnergieAudit:

  • Effiziente und schnelle Erfüllung Ihrer Pflicht zum Folge-EnergieAudit
  • Systematische Erfassung und Analyse Ihrer EnergieDaten
  • Aufdecken von Potentialen zur Verbesserung der EnergieEffizienz
  • Senkung des EnergieVerbrauchs 
  • Gemeinsame Umsetzung Ihres Maßnahmenplans
  • Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz
  • Einstiegsmöglichkeit und Grundlage für die spätere Einführung eines EnergieManagementsystems nach DIN ISO 50001

EnergieAudit Rahmenbedingungen:

  • Seit 2015 besteht eine EnergieAuditpflicht nach der Norm DIN EN 16247-1 für Unternehmen mit mehr als 249 Mitarbeitern
  • auch Verbundunternehmen sind betroffen,
  • Strafzahlungen bei Unterlassung eines EnergieAudit können bis 50.000 € pro Gesellschaft betragen,
  • Für das Jahr 2020 stehen die Wiederholungsaudits an
  • das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) prüft die Erfüllung der Pflicht.

Ihr Ansprechpartner

Annika Schmitt
Annika Schmitt

05605 93928-34
[email protected]
Susanne Müller
Dipl.-Ing. Susanne Müller

05605 93928-31
[email protected]

Nach der EnergieAudit Pflicht folgt die Kür!

Nachdem alle 7 Schritte durchgeführt wurden und Sie den Bericht vorliegen haben, werden nun auch einige Themen auf Ihrer To-Do-Liste stehen. Jetzt wird es Zeit für die Umsetzung der identifizierten Maßnahmen – der Zeitpunkt Geld zu erwirtschaften kommt näher. 

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt bei der Realisierung wirtschaftlicher Maßnahmen und der Planung einer PV-Anlage oder eines BHKW. 

Für wen ist ein EnergieAudit-Pflicht?

Alle Unternehmen, die keine kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) sind und deren EnergieVerbrauch die Bagatellschwelle überschreitet, sind nach dem Energiedienstleistungsgesetz (§§ 8 ff. EDL-G) verpflichtet, ein EnergieAudit (bzw. ein EnergieManagement nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach EMAS) durchzuführen, unabhängig davon, ob sie dem produzierenden oder nichtproduzierenden Gewerbe angehören. Diese Unternehmen müssen auch eine Online-EnergieAuditerklärung an das BAFA abgeben.

Seit der Novellierung des EnergieDienstleistungsgesetzes im November 2019 liegt die Bagatellschwelle bei 500.000 kWh. Für „Nicht-KMU“, deren EnergieVerbrauch unter diesem Schwellenwert liegt, ist ein EnergieAudit nicht mehr verpflichtend. Sie müssen jedoch Informationen über ihren EnergieVerbrauch und ihre Kosten über die Online-EnergiePrüfungserklärung an das BAFA übermitteln. 

Für kleine und mittlere Unternehmen bietet die DIN EN 16247 die Chance einen Überblick über den energetischen Ist-Zustand des Unternehmens in Bezug auf den Gesamtenergieverbrauch, die Verbraucherstruktur und die EnergieZufuhr zu erhalten. Daneben stehen auch der Ist-Verbrauch des Hauptverbrauchers und die Einflussfaktoren auf die EnergieFlüsse im Mittelmittel.

Was ist die Online-EnergieAuditerklärung?

Die Online-EnergieAuditerklärung ist ein Formular des BAFA zum Nachweis der Erfüllung des EnergieAudits nach den §§ 8 ff. des EDL-G. „Nicht-KMU“ müssen spätestens zwei Monate nach Abschluss des EnergieAudits detaillierte Informationen über den Unternehmen (allgemeine Angaben und EnergieVerbrauch) und das EnergieAudit (EnergieAuditor, vorgeschlagene EnergieEffizienzmaßnahmen und Kosten des Audits) mittels der Online-Erklärung an das BAFA übermitteln.

Unternehmen, deren EnergieVerbrauch unter der Bagatellschwelle liegt, müssen in der Online-Energieauditerklärung nur allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum EnergieVerbrauch machen. Die Erklärung muss jedoch spätestens zwei Monate nachdem ein umfassendes EnergieAudit nach alter Regelung hätte stattfinden sollen, eingereicht werden.

Für Unternehmen, die nachweisen können, dass sie keinen Energieverbrauch haben, werden die Angaben in der Online-Erklärung erheblich vereinfacht. In diesem Fall müssen im Rahmen einer Stichprobenprüfung vom BAFA nur noch allgemeine Angaben zum Unternehmen gemacht werden. Alle KMU sind von der Abgabe der Online-Erklärung befreit.

Das Ausfüllen des Online-Formulars kann auch Ihr EnergieAuditor für Sie übernehmen. Durch die Abgabe der Online-EnergieAuditerklärung kann das BAFA sehr leicht kontrollieren, ob Unternehmen Ihren Erfüllungspflichten in Bezug auf das EnergieDienstleistungsgesetz nachkommen.

 

Was ist ein KMU?

Ob ein Unternehmen zu einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) gehört, wird von der Europäischen Kommission definiert. Diese teilt die KMU in drei Unternehmenskategorien ein:

Unternehmenskategorie Zahl der Mitarbeiter Umsatz oder Bilanzsumme
Mittleres Unternehmen bis 249 höchstens 50 Mio. € höchstens 43 Mio. €
Kleines Unternehmen bis 49 höchstens 10 Mio. € höchstens 10 Mio. €
Kleinstunternehmen bis 9 höchstens 2 Mio. € höchstens 2 Mio. €


Diese Schwellenwerte gelten für Einzelunternehmen. Bei einem Unternehmen, das Teil einer größeren Gruppe ist, müssen je nach Höhe der Beteiligung die Mitarbeiterzahl und der Umsatz bzw. die Bilanzsumme der Gruppe mitberücksichtigt werden. Für statistische/empirische Analysen werden die KMU in der Regel nach der Zahl der Beschäftigten bzw. der Umsatzgröße abgegrenzt. 

Was ist ein KMU?

Ob ein Unternehmen zu einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) gehört, wird von der Europäischen Kommission definiert. Diese teilt die KMU in drei Unternehmenskategorien ein:

  • Mittleres Unternehmen
    Zahl der Mitarbeiter: bis 249
    Umsatz: höchstens 50 Mio.€
    oder Bilanzsumme: höchstens 43 Mio.€

  • Kleines Unternehmen
    Zahl der Mitarbeiter: bis 49
    Umsatz: höchstens 10 Mio.€
    oder Bilanzsumme: höchstens 10 Mio.€

  • Kleinstunternehmen
    Zahl der Mitarbeiter: bis 9
    Umsatz: höchstens 2 Mio.€
    oder Bilanzsumme: höchstens 2 Mio.€

Diese Schwellenwerte gelten für Einzelunternehmen. Bei einem Unternehmen, das Teil einer größeren Gruppe ist, müssen je nach Höhe der Beteiligung die Mitarbeiterzahl und der Umsatz bzw. die Bilanzsumme der Gruppe mitberücksichtigt werden. Für statistische/empirische Analysen werden die KMU in der Regel nach der Zahl der Beschäftigten bzw. der Umsatzgröße abgegrenzt. 
Energieaudit 16247 - AuditpflichtPDF: Benutzerleitfaden zur Definition von KMU (externer Link, Stand: 16.09.2019)

Bußgeldvorschriften des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sollten Sie im Hinterkopf behalten!

„Wer entgegen seiner Verpflichtung ein EnergieAudit durchzuführen, ein EnergieAudit nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig durchführt, kann verpflichtet werden, ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 EUR zu zahlen“
Merkblatt für EnergieAudits nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 8 ff. EDL-G der BAFA

Wie prüft das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), ob ein EnerigeAudit durchgeführt wurde?

Seit 2016 werden Stichprobenkontrollen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) durchgeführt. Es wird bei 20% der betroffenen Unternehmen, unter Setzung einer vierwöchigen Frist, der Nachweis zum EnergieAudit bzw. zum EnergieManagementsystem schriftlich angefragt. Betroffene Unternehmen erhalten hierzu einen Link zum Upload ihrer Nachweise (z.B. EnergieAuditbericht). 

Kundenstimmen

„Durch die Arbeit der Energieexperten konnten wir Energiekosten einsparen. Zudem haben wir nun einen besseren Überblick über unsere Energie- und Verbrauchsstruktur"

Darüber hinaus wird uns first energy während der Vertragslaufzeit beratend zur Seite stehen und uns auch in Fragen wie Energieaudit oder –management Unterstützung anbieten können. Wir fühlten uns vollumfänglich beraten.

Ihr Ansprechpartner

Annika Schmitt
Annika Schmitt

05605 93928-34
[email protected]
Susanne Müller
Dipl.-Ing. Susanne Müller

05605 93928-31
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