Entwicklung des Emissions-Zertifikate-Marktes (EEX-EUA)
Die Preisentwicklung des Emissionszertifikate am europäischen Emissionshandel
Preisentwicklung der CO2-Zertifikate im Februar 2026
Emissionszertifikate (EUA EEX futures) 02.02.2026 – 27.02.2026
Die CO2-Zertifikate-Preise, betrachtet am Leitkontrakt Dezember, haben in der letzten Woche mit 70,29 €/t geschlossen. Die Preisentwicklung innerhalb des Monats Februar lag bei: Leitkontrakt Dezember: -13,5 %
Preisentwicklung EEX CO2 - Zertifikate (EEX EUA)
Link zur Börse: https://www.eex.com/de/marktdaten/umweltprodukte/terminmarkt
Hier finden Sie die jeweils gültigen Tageshandelspreise.
Der EUA-Markt zeigte im Februar eine hohe Reaktionsbereitschaft auf politische und marktseitige Signale. Zu Monatsbeginn standen die CO₂-Preise spürbar unter Druck, nachdem politische Diskussionen über mögliche Anpassungen des EU-Emissionshandelssystems Unsicherheit erzeugt hatten. In KW08 führte dies zu einem deutlichen Rückgang, der die Stromterminpreise merklich beeinflusste. In KW09 jedoch setzte eine kräftige Erholung ein, als die Marktteilnehmer die vorherigen Bewegungen teilweise korrigierten und sich spekulative Positionen neu ausrichteten. Diese Rückkehr zu einem festeren Preisniveau verlieh dem Strommarkt spürbare Auftriebskräfte.
In KW10 geriet der CO₂-Markt erneut unter Druck, da die politischen Diskussionen um ETS-Reformen anhielten und geopolitische Risiken zusätzliche Unsicherheiten einfließen ließen. Kurzfristig dürfte der EUA-Markt weiterhin schwankungsanfällig bleiben, da politische Signale und Marktpositionierungen den Preis stark beeinflussen. Mittelfristig hängt viel von der Klarheit künftiger ETS-Regelungen ab. Langfristig ist jedoch von einem strukturell eher festen Preisniveau auszugehen, da die EU-Klimaziele ambitioniert bleiben und Zertifikate entsprechend eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Emissionen einnehmen.
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Der EU-Emissionshandel hat das Ziel, die Treibhausgasemissionen (also der CO2 Ausstoß) aus der Nutzung fossiler Energieträger zu senken. Zum 1.1.2005 ist der Markt gestartet und betraf zunächst nur die Kraftwerksbetreiber zur Stromerzeugung und wenige weitere energieintensive Industrien. Diesen wurden kostenlose „Verschmutzungsrechte“ in Form von CO2 Zertifikaten zugeteilt. Auf wenn es sich um kostenlose Zertifikate gehandelt hat, haben die Kraftwerkbetreiber die „Kosten“ direkt auf den Strompreis umgelegt.
Die Zuteilung kostenfreier Zertifikate sank bis 2020 um 1,74% jährlich und seit 2021 um 2,2% pro Jahr. Die Handelspreise waren in den ersten Jahren sehr niedrig und haben ihrer angedachten Funktion, Innovationen zur Emissionssenkung auszulösen, nur wenig bewegt. In den letzten Jahren hat sich das Preissystem hingeben deulich verändert.

Der EnergieMarkt | Die aktuelle
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PPA & Bilanzkreis für öffentliche Auftraggeber – realistische Wege statt Wunschdenken
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