alpha ventus: Deutschlands erster Offshore-Windpark

Am 27. April wurde in Norddeich Deutschlands ersten Offshore-Windpark durch den Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen eröffnet. Der Testpark „alpha ventus“ soll 50.000 Haushalte mit Strom versorgen. Rund 250 Millionen Euro investierten die Energieversorger EWE, E.ON und Vattenfall für das Pilotprojekt. 

Damit ist alpha ventus der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern. Insgesamt zwölf Windräder stehen 45 Kilometer nördlich von Borkum in 30 Meter tiefem Wasser. 

Mit "alpha ventus" wollen die Konzerne grundlegende Kenntnisse in Bau und Betrieb der Windräder sammeln. Erste Schwierigkeiten gab es bereits zu Baubeginn: schlechtes Wetter und hohe Wellen verzögerten den Start. 

Neben der reinen Stromgewinnung dient "alpha ventus" auch als Testfeld für Forschungsprojekte im Bereich Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Zusätzlich sollen sich die zwölf Anlagen durch Erträge rechnen, die durch die Subventionen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) fließen. Ob sich das Testprojekt dauerhaft rechnet, ist die zentrale Frage für das Konsortium.     
AKTUELL

Über den Tellerrand blicken

Grundsätzlich ist der Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen zu begrüßen. Allerdings sollte sich jeder Stromkunde darüber im Klaren sein, dass dieser Ausbau eine Verteuerung der Energiebezugskosten bedeuten wird. Der Abnahmepreis für eine im letzten Jahr ins Netz gegangene Anlage beträgt 9,2 Cent pro Kilowattstunde. Der teure Offshore-Windstrom dagegen wird mit 15 Cent vergütet. Die Netzbetreiber legen die Vergütungskosten gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf alle Stromkunden um. Damit zahlt der Endverbraucher diese indirekte Subvention mit seiner Stromrechung. 

Neben den Kosten aus der EEG-Umlage werden weitere Kosten anfallen, da die Netzbetreiber per Gesetz verpflichtet sind Ihre Netze so auszubauen, dass sie den bevorrechtigten Strom aus regenerativen Energien auch aufnehmen können.

Langfristig werden diese zwei Kostenpunkte tendenziell steigen und die Ökostrom-Euphorie unter den Endverbrauchern bremsen. Denn: Steigende Energiepreise wirken sich unmittelbar auf die Betriebskosten aus!
DER KOMMENTAR

Kommunizieren auf Augenhöhe

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Licht ins Dunkel der Strom- und Gasangelegenheiten zu bringen. Dabei endet unsere Arbeit nicht mit der Abwicklung eines Liefervertrages. Unser Anspruch liegt darin, optimale Preis-, Service- und Vertragsbedingungen für unsere Kunden zu vereinen und diese mit bestmöglichen Serviceleistungen unseres Hauses zu kombinieren. Dabei vertreten wir die Interessen unserer Kunden und sorgen dafür, dass sich der Kunde langfristig in einem guten Preis-Leistungsverhältnis befindet. Als Ihr Ansprechpartner und Dolmetscher für die Energiebelange Ihres Unternehmens stehen wir Ihnen kontinuierlich zur Seite.

                               Das first energy Prinzip

Stromlieferangebot anfordern

Über EnergieEinkauf.info haben Sie die Möglichkeit, sich ein individuelles Stromlieferangebot für Ihr Unternehmen berechnen zu lassen. Innerhalb von 2-3 Werktagen erhalten Sie ein Versorgungsangebot als Vergleichsgrundlage für Ihre Ausschreibung.

Wenn Sie sich für die Annahme des Angebotspreises entscheiden und eine Dienstleistungsvereinbarung (DLV) mit first energy abschließen, leisten Sie für die Vertragsabwicklung und den gewählten Kundenservice ein Honorar. So würde zum Beispiel bei der DLV Chance nur dann ein Honorar anfallen, wenn Sie tatsächlich mit dem gewählten Angebot eine Ersparnis realisieren konnten. Gerne informieren wir Sie vorab über alternative Abrechnungsformen.

So gehts:

  1. PDF Formular ausfüllen
  2. wegfaxen 
  3. Preise vergleichen
Unsere ad-hoc Lösungen

Impressum

Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
first energy - Die Energiebroker
Markus Barella
Industriestr. 4 - 34260 Kaufungen
Telefon: 05605-93928-0 Telefax: 05605-93928-90

energielotse@first-energy.net



Markus Barella - Inhaber first energy


Nach Umzug und Erweiterung unserer Serviceleistungen, präsentiere ich Ihnen jetzt unser neues Newsletter-Format. Ab sofort halten wir Sie monatlich über aktuelle Entwicklungen und wichtige Neuigkeiten zu den Themen Energiebeschaffung, Energieeffizienz und Strategieentwicklung auf dem Laufenden. 

Der "Energie Lotse" richtet sich an alle, die von der Angebotsvielfalt des Energiemarktes effizient profitieren möchten.
                                       Gesagt. Getan. Gespart. 


Mit fremden Federn schmücken

Da sind sich Politik und die großen Energiekonzerne ausnahmsweise mal einig. Da sonnt man sich gern im positiven Licht des Ökostromes. Den Schutz der Umwelt haben alle Akteure im Sinn. Natürlich, was denn sonst? Nur böse Zungen würden behaupten, dass die Energiekonzerne in die erneuerbaren Energien investieren, weil sie Geld verdienen wollen. Erst wurden die Bemühungen im Bereich Energieeinsparung und alternative Energieerzeugung von den Konzernen ausgebremst. Der Ausbau und der Betrieb von Windrädern blockiert und jetzt hat man erkannt, dass es gut für das Image ist, sich als ökologisch orientiertes Energieunternehmen zu präsentieren. Wenn man sich die Entwicklung der Werbung und der Unternehmenskommunikation der großen Stromkonzerne ansieht, könnte man denken, dass ganz Deutschland bereits regenerativ versorgt wird und auf unseren Straßen nur E-Mobile rollen. Da fahren E-Smarts werbewirksam durchs Land und keiner sagt, dass die nie so gebaut werden sollen. Dafür setzt man lieber weiter auf Kohle- und Atomkraftwerke, die in Europa neu gebaut werden sollen. 
Atomstrom nutzen und Ökostrom predigen, dass können Bundesregierung und Energiekonzerne. Und das positive Image lässt man sich vom Stromkunden bezahlen. Denn die Zeche zahlt wie immer der Verbraucher. 
DER BLOG
von Markus Barella

FAQ - EEG

Die Abkürzung EEG steht für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. 
Genau genommen ist das die umgangssprachliche Kurzform des "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien". Es wurde im Jahr 2000 eingeführt.

Ziel ist es, den Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung durch erneuerbare (nicht endliche) Quellen zu fördern.
Gefördert wird die Erzeugung von Strom aus:
  • Wasserkraft 
  • Photovoltaik (Strom aus Sonnenlicht) 
  • Biomasse 
  • Geothermie (Erdwärmenutzung) 
  • Windenergie 
  • Randbereiche sind die Nutzung von Klär- und Deponiegas 

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.EnergieEinkauf.info