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Steigende Strompreise 2011
Laut der vier Übertragungsnetzbetreiber müssen sich Verbraucher zum Jahreswechsel auf erheblich höhere Strompreise einstellen. Ab Januar 2011 wird die Umlage für erneuerbare Energien von derzeit 2,047 Cent auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde ansteigen – was einem Plus von etwa 70 Prozent entspricht.
Der Grund für den geplanten Preisanstieg sei das rasante Anwachsen von Solaranlagen, die Verbraucher über eine Umlage subventionieren, begründeten die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, EnBW Transportnetze und TenneT ihre Entscheidung.
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss Ökostrom vorrangig in die Netze eingespeist werden. Dafür erhalten die Produzenten eine Gebühr, die über den allgemeinen Marktpreisen für Energie liegt. Die Mittel dafür müssen die Verbraucher wiederum in Form der Ökostromumlage aufbringen. Mit anderen Worten: Je weiter der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorankommt, desto mehr Vergütung müssen die Netzbetreiber zahlen und desto höher fällt die Umlage für die Endverbraucher aus.
AKTUELL
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Des einen Freud ist des anderen Leid
Über steigende Strompreise ärgern sich sicherlich noch viele Stromverbraucher. Doch wundern tut sich kaum einer mehr. Bereits Anfang 2010 erhöhten sich die Preise um bis zu 16 Prozent. Ab 2011 erfolgt eine Erhöhung der Ökoabgabe um gut 70 Prozent. Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die EEG-Umlage für Strom wird auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen.
Harry Lehmann, Experte für erneuerbare Energien beim Umweltbundesamt, prognostizierte im manager magazin, dass erst in etwa zehn Jahren „wenn die Förderung für die ersten Solaranlagen auslaufe“, die Umlage sinken werde. Angesichts dieser Tatsache bleiben gerade für Unternehmen genau zwei Möglichkeiten, etwas gegen steigende Kosten zu tun. Abwarten oder in energieeffiziente Anlagen investieren, um den Verbrauch langfristig zu senken.
DER KOMMENTAR
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Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
first energy - Die Energiebroker
Markus Barella
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Telefon: 05605-93928-0 Telefax: 05605-93928-90
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Markus Barella - Inhaber first energy
Steigende Strompreise und ein wachsendes Umweltbewusstsein in der Industrie sind kein Widerspruch in sich, sondern die Chance sich mit Energieeffizienz im Unternehmen bewusst auseinander zu setzen.
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Gesagt. Getan. Gespart.
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Alle Jahre wieder...
Die Nachricht des Tages stand heute in der Stuttgarter Zeitung. Eine Frau aus Regensburg soll einen Unfall verursacht haben, weil ihr beim Blick auf die Zahlen an der Spritpreistafel die Lust aufs Tanken vergangen sei. Sie legte fluchtartig den Rückwärtsgang ein - und rammte den hinter ihr stehenden Wagen. In Anbetracht der ständig steigenden Benzinpreise eine absolut nachvollziehbare Reaktion. Wenn auch mit einem unschönen Ausgang. Für viele Autofahrer, denen die Summe für die paar Liter Sprit jedes Mal den Atem verschlägt, stellt sich die Frage, wer hauptsächlich an dem Kraftstoff verdient. Mit anderen Worten, wie setzt sich eigentlich der Benzinpreis zusammen? Dröselt man die Tankquittung auf, wird schnell klar, welche Rolle dabei der Fiskus spielt. Denn der Steueranteil auf Kraftstoff liegt schon heute bei 70 Prozent. Eine Beispielrechnung aus der Stuttgarter Zeitung von Sabine Götz vom AvD: "Wenn der Liter Super 1,40 Euro kostet, gehen davon 88 Cent als Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer an den Staat." Beim Strom ist eine ähnliche Tendenz zu erkennen. Eine durchschnittlicher Mittelständler zahlt rund 6 ct Energiekosten, 3 ct Netznutzung, ca. 5,6 ct Steuern und darauf noch einmal Mehrwertsteuer. Der Anteil der Steuern wird dabei künftig die 7 ct Grenze deutlich übersteigen. Da hilft nur eins: Stromrechnungen kopieren und neben alle Schalter kleben. Oder?
DER BLOG
von Markus Barella
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FAQ: EEG-Prognose
Gemäß der EEG-Prognose der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber liegt die EEG-Umlage für 2012 bei realistischen 3,9 Cent/kWh. Für 2013 ist ein Wert von 4,4 Cent/kWh und für 2014 von 4,8 Cent/kWh zu erwarten. Angesichts dieser Voraussagen ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Zahl fünf vor dem Komma erscheint. Der tatsächliche Wert der EEG-Umlage hängt in erster Linie vom Volumen der regenerativ produzierten Energie sowie den künftigen EEX Großhandelspreisen ab.
FAKTEN
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